Energieeffiziente Häuser

HEIZKOSTEN:

Ein Niedrigenergiehaus


die Häuser sind ausgezeichnet isoliert, ein Ergebnis sind die niedrigen Heizkosten. Um den Bedarf guter Wärmedämmung zu bestätigen, stellen wir unten die Heizkosten unseres Musterhauses dar. Vor dem Hausbau wurde ein Energieaudit nach der Methodologie PHPP (Passivhaushaus- Projektierungspaket vom Passivhaus Institut in Darmstadt) durchgeführt. Das Audit bewies, dass ein Haus 80Kw/m2/Jahr des Energiebedarfs brauchen wird.

Das Haus ist durch die unten erwähnten Parameter charakterisiert:

  • Haus mit einer Fläche von 97 qm und einer Kubatur von 280 cbm
  • Eine ungünstige geografische Ausrichtung (Nördlich) - wegen der Beschränkungen auf dem Grundstück
  • Das wird von zwei Erwachsenen Personen bewohnt
 

 

Im Hause wurde verwendet:

  • Gasheizkessel mit integrierter Trinkwassererwärmung im Durchlaufverfahren mit einer geschlossenen Brennkammer Viessmann Vitopend 100
  • Heizkörper Kermi X2, Thermostat-Kopf Comap
  • Kaminlüftung
  • 5-Kammer Fenster mit 2-facher Verglasung
  • eine durchschnittliche Temperatur des Innenraumes beträgt im Winter +21° C
  • Außenwände U=0,15 W/m2k
  • Dach U=0,13 W/m2k

 

Das dargestelltes Diagramm zeigt die jährlichen Heizosten von C.O. und C.W.U. Eine Aufmerksamkeit verdient auch die Tatsache, dass es zu Hause keinen Kamin gibt, der meistens noch das Haus im Winter zusätzlich beheizt, in diesem Haus befindet sich auch keine Spülmaschine. Das Abwaschen erfolgt in einem im Gasskessel erhitzten Wasser.

 

 

Schlussfolgerungen: trotzdem, das dieses Haus mehr Verglasungen nach Norden besitzt (größere Verluste als Gewinne der Sonnenenergie), nicht zusätzlich mit einem Kamin beheizt wird, keine Spülmaschine besitzt, sind die Heizkosten sehr niedrig. Warum? Das Haus wird ausgezeichnet isoliert, besitzt keine Wärmebrücken und ist sehr dicht.

 

 

Entwurfsgrundlage Niedrigenergiehaus

Die Form vom Gebäude

Die Form der Gebäude– eine der wichtigsten Prinzipien der Projektierung des energiesparenden Bauwesens ist eine entsprechende Auswahl der Hausproportionen, sog. Verhältnis A/V d.h., dass ein Verhältnis der Anzahl von Außengebäudehüllen zum Gebäude-Volumen am kleinsten sein soll. Je stärker die Körper des Gebäudes geschlossen ist, desto mehr energieeffizient hat das Gebäude, deswegen ist eine Kugel oder ein Zylinder die ideale Form – was eigentlich schwer zur Verwirklichung ist. Man soll sich auf die Häuser mit einem flachen Dach, eventuell einem Satteldach konzentrieren. Alle Biegungen, Erker, Balkons, Dachgauben usw. Verschlechtern die wärmedämmende Eigenschaften des Gebäudes – sie bilden geometrische Wärmebrücken. Es vergrößert sich auch die Anzahl der Außengebäudehüllen im Verhältnis zur Kubatur. Ein Niedrigenergiehaus besitzt eine einfache Form und schlichten Bau!

 

Orientierung eines Gebäudes hinsichtlich der Himmelsrichtungen - das Gebäude soll so projektiert sein, um die maximale Anzahl der Verglasungen nach Süden und nach Westen zu errichten. Die Fenster nach Norden und Osten soll man beseitigen oder, wenn das unmöglich ist, ihre Fläche soll minimalisieren. Die Fenster sind sehr wichtige Elemente des Niedrigenergiehauses - warum ?

  • von Norden ist der Wärmegewinn durch Fenster viel niedriger als der Wärmeverlust
    -d.h. es kommt zur Abkühlung des Hauses
  • von Süden ist der Wärmegewinn durch Fenster viel höher als der Wärmeverlust
    - d.h. es kommt zur Erwärmung des Hauses

Von der südlichen Seite kann man viel höherer Wärmegewinnung als Wärmeverlust erzielen (trotzdem, dass ein Fenster fast 8-10 mal niedrigere Wärmeschutz als ein Wand des Niedrigenergiehauses besitzt). Damit ist der Wärmegewinnung durch die Besonnung ein sehr wichtiges Element im Energiebilanz des Gebäudes. Durch Anwendung des Fensters von Uw<0,80 W/m2K gewinnen wir mehr Energie als wir verlieren! Deswegen soll ein Niedrigenergiehaus nach Süden oder nach Südwesten ausgerichtet sein.

Fenster

Fenster - am bestem mit 3-facher Verglasung mit Wärmedurchgangskoeffizient U des ganzen Fensters zwischen 0,9:0,8 W/m2K. Man soll die größte Anzahl der Verglasungen von einer maximalen Größe des Fensters gestalten – ohne Verteilungen, ohne Sprossen usw. Wenn ein Teil der Fenster nicht geöffnet wird, verbessert das die wärmedämmende Eigenschaften und die Dichtheit des Hauses. Wichtig ist auch die Art von Befestigung des Fensters in der Wand. Um die Wärmebrücken, die sich ständig um die Fenster erscheinen, zu minimalisieren, soll die Montage sehr präzise sein. Die Fenster sollen nach außen vorgeschoben sein und in der äußeren Wärmedämmschicht montiert. Um die Fenster soll man auch den speziellen Kragen ankleben, die eine Aufgabe haben, die Verbindung zwischen der Tischlerei und der Wand abzudichten.

Dämmung der äußeren Gebäudehüllen

Dämmung der äußeren Gebäudehüllen laut der polnischen Vorschriften soll den Wärmedurchgangskoeffizient U der äußeren Gebäudehüllen von neuerbauten Häusern niedriger als 0,3 W/m2K (je niedriger desto besser) sein. Bei dem energiesparenden Bau empfiehlt man, dass der Koeffizient U unter 0,20 W/m2K steht und am besten nicht mehr als 0,15W/m2K beträgt. Die Häuser MultiComfort ermöglichen die Gewinnung sehr günstiger wärmedämmenden Parameter, weil schon im Standard U=0,14 W/m2K versichern. Für die Dämmung der Wände legen viele Faktoren zusammen:

  • Art der Wandmaterialien,
  • Dicke einzelner Schicht

 

Thermische Eigenschaften

Thermische Eigenschaften der Materialien, bestimmte nach dem Parameter für Lambda, dem Wärmedurchgangskoeffizient (je niedriger der Koeffizient, desto besser das Material isoliert). Über die Tatsache, ob ein Haus gut isoliert wird, entscheidet nicht nur die Dichtheit z.B.: des Styropors, aber auch seine Art. 10 cm Styropor mit einem Lambda-Wert von 0,039 W/mK wird schlechter als 10 cm Styropor mit einem Lambda-Wert von0,032 W/mK isolieren. In Häusern MultiComfort wurde das "wärmste" Styropor mit Zusatz von Neopor verwendet, das ein Lambda-Wert in Höhe von 0,032 W/mK besitzt. Nicht ohne Bedeutung ist auch die Qualität der Isolation. Je genauer das Haus isoliert wird, desto niedrigeres Risiko des Auftretens von Wärmebrücken.

Mechanische Belüftung

Mechanische Belüftung ein Niedrigenergiehaus soll mit einer mechanischen Belüftung mit der Wärmerückgewinnung aus Abluft – d.h. Wärmerückgewinnungsgerät ausgestattet sein, deswegen müssen wir nicht an Projektierung des Abluftkamins denken, wir werden sich immer über freie Luft freuen. Nicht ohne Bedeutung ist auch die Tatsache, dass dank der Belüftung und durch Anwendung des Erdwärmetauschers wir passive Kühlung des Gebäudes im Sommer gewinnen können. Ein Niedrigenergiehaus bedeutet nicht nur die Wärme und niedrige Heizkosten im Winter aber auch eine angenehme Kühle im Sommer und eigentlich kostenlos!

Gebäudedichtheit

Gebäudedichtheit ein Niedrigenergiehaus muss sehr dicht sein. Unkontrollierte Luftinfiltration ist unerwünscht, sie verursacht die Wärmeverluste und trägt zur Entstehung der Bauschaden (Feuchtigkeitskondensation) bei. Ein unkontrollierter Luftaustausch mit der Umgebung des Hauses äußerst sich meistens in:

  • der Verbindung zwischen den Fenstern, Außentüren mit Wänden,
  • fehlerhaft versicherten Knie- und Distanzwänden,
  • der Verbindung zwischen der Schornsteinen und einer Dachkonstruktion,
  • der Dachkonstruktion, wegen fehlerhaft montierter Folie

Der Luftaustausch soll durch einen Luftwechsel erfolgen: natürlichen, natürlichen mit mechanischen Unterstützung oder mechanischen aber nicht durch Spalten in der Wand.

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